Jan 09
2020

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) haben das neue Marktanreizprogramm (MAP) bekanntgegeben.

Bestandteil ist die im Klimapaket angekündigte Austauschprämie für Öl-Heizungen.

Ab dem 01.01.2020 wird der Austausch alter Heizungen größtenteils vom BAFA gefördert, nicht mehr von der KfW.

Nicht mehr gefördert wird der Einbau reiner Öl- und Gasheizungen, die auf Brennwerttechnik beruhen. Bei Gasbrennwertgeräten, die neu installiert werden, muss zumindest die Vorbereitung getroffen werden, dass ein Wärmeerzeuger auf Basis regenerativer Energien eingebunden werden kann (renewable ready). Dioch hier ist Vorsicht geboten. Die Anlage muss dann innerhalb von 24 Monaten auch tatsächlich nachgerüstet werden. Ebenso ohne Förderung bleiben Heizungen, die der Austauschpflicht unterliegen.

Für Heizsyteme, die teilweise oder ganz  regenerative Energie verwenden, gibt es atraktive Zuschüsse. So werden Gas-Hybridheizungen mit einem Anteil erneuerbarer Energie von mindestens 25% mit bis zu 40% der Kosten gefördert. Wer seine Öl-Heizung durch eine Heizung ersetzt, die vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben wird  (z.B. Wärmepumpe oder Biomasse), kann bis zu 45% Zuschuss erhalten.

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Wohnungseigentümergemeinschaften, Freiberufler, Kommunen, Unternehmen und andere juristische Personen. Die Antragstellung muss vor Vorhabenbeginn erfolgen. Als Vorhabenbeginn gilt der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages. Planungsleistungen dürfen vor Antragstellung erbracht werden. Maßgeblich ist das Eingangsdatum des Antrages beim BAFA.
Die Kumulierung mit anderen Fördermitteln möglich, eine zusätzliche steuerliche Förderung aber ausgeschlossen.

Zu den Richtlinien des Förderprogramms

Weitere Informationen auf der Website des BAFA.